Keime gelangen im Alltag oft ganz nebenbei auf die Handtasche, etwa über Griffe und andere Oberflächen. Reinigen Sie Ihre Tasche mindestens einmal im Monat und bei Bedarf auch innen häufiger. Wenn Sie sich fragen, wie vermeide ich Bakterien auf meiner Handtasche, beginnen Sie mit einer regelmäßigen, materialgerechten Reinigung und lassen Sie die Tasche anschließend vollständig an der Luft trocknen.
Taschenpflege muss nicht kompliziert sein. Staub und Fingerabdrücke lassen sich oft mit einem weichen Mikrofasertuch entfernen. Leder braucht eine schonende Pflege; bei anderen Materialien sollte die Reinigung ebenfalls zur Oberfläche passen.
Hier erfahren Sie, wie oft Sie Ihre Tasche innen und außen reinigen und welche Hilfsmittel geeignet sind. Außerdem geht es darum, wie das Material Bakterienwachstum beeinflusst, welche Infektionsgefahr tatsächlich besteht und wie Sie die Übertragung von Keimen auf andere Oberflächen verringern.
Wichtigste Erkenntnisse
- Reinigen Sie Ihre Tasche mindestens einmal im Monat und den Innenraum bei Bedarf häufiger.
- Wählen Sie Tuch und Reinigungsmittel passend zum Material und lassen Sie die Tasche nach der Reinigung vollständig an der Luft trocknen.
- Achten Sie besonders auf häufig berührte Bereiche wie den Griff und darauf, was Sie im Inneren aufbewahren.
- Halten Sie die Tasche von öffentlichen Böden fern, um die Übertragung von Keimen zwischen Oberflächen zu verringern.
- Welche Reinigung sinnvoll ist, hängt vom Material ab: Leder und Stoff brauchen unterschiedliche Pflege.
1. Mikrofasertuch zur Reinigung von Schmutz, Staub und Fingerabdrücken
Wie vermeide ich Bakterien auf meiner Handtasche? Beginnen Sie mit einer regelmäßigen, materialgerechten Reinigung. Reinigen Sie die Tasche mindestens einmal im Monat innen und außen. Entfernen Sie Krümel, Staub und sichtbare Rückstände früher. Nehmen Sie zuerst den gesamten Inhalt heraus. Öffnen Sie kleine Fächer und schütteln Sie lose Partikel über einem Abfalleimer aus. Ein sauberes, weiches Mikrofasertuch entfernt Staub und Fingerabdrücke von vielen glatten Oberflächen. Wischen Sie sanft und vermeiden Sie kräftiges Scheuern.
Verwenden Sie für Leder ein geeignetes Lederreinigungsmittel oder ein weiches Tuch mit wenig Seifenwasser. Testen Sie es zuerst an einer unauffälligen Stelle. Arbeiten Sie mit wenig Feuchtigkeit und tupfen Sie Flecken vorsichtig ab. Bei anderen Materialien beachten Sie die Pflegehinweise. Ein raues Tuch oder scheuernder Schwamm kann Beschichtungen beschädigen. Entfernen Sie Verschmutzungen gezielt, statt die gesamte Tasche zu durchnässen.
Handdesinfektionsmittel ist für die Hände gedacht und tötet Bakterien auf Taschen nicht zuverlässig ab. Ein Desinfektionstuch kann Keime reduzieren, wenn es für das Material geeignet ist und Sie es nach Packungsangabe verwenden. Prüfen Sie die Verträglichkeit zuerst an einer verdeckten Stelle. Inhaltsstoffe können Farben oder Beschichtungen verändern. Staub und Fingerabdrücke lassen sich meist mit einem sauberen Mikrofasertuch entfernen. Desinfektion ersetzt keine schonende Reinigung.
Damit Keime nicht von der Tasche auf Hände oder Lebensmittel gelangen, waschen Sie Ihre Hände regelmäßig mit Wasser und Seife. Waschen Sie sie vor dem Essen, besonders nach dem Berühren eines verschmutzten Taschengriffs. Bewahren Sie angebissene Snacks nicht lose in der Tasche auf. Eine geschlossene Frischhaltedose hält Krümel und Feuchtigkeit von den Fächern fern. Wischen Sie sichtbare Rückstände zeitnah ab, auch aus häufig genutzten Innentaschen.
Für die Taschenhygiene gilt eine einfache Routine: Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und halten Sie häufig berührte Gegenstände sauber. Reinigen Sie Ihre Tasche mindestens einmal im Monat und bei sichtbarem Schmutz früher. Wählen Sie ein Mittel, das zum Material passt, und beachten Sie die Anwendungshinweise. Das ist eine praktische Pflegeempfehlung, keine besondere gesetzliche Reinigungsregel für Taschen in Deutschland. So vermeiden Sie unnötig aggressive Reiniger.
Handys und Ohrhörer werden oft berührt und anschließend wieder in die Tasche gesteckt. Reinigen und desinfizieren Sie sie wöchentlich mit einem geeigneten Mittel. Sprühen Sie Flüssigkeit nicht direkt auf Öffnungen oder Anschlüsse. Befeuchten Sie stattdessen ein weiches Tuch und wischen Sie die Außenseiten ab. Lassen Sie die Geräte vollständig trocknen, bevor Sie sie wieder verstauen.
Wie vermeide ich Bakterien auf meiner Handtasche im Alltag? Lassen Sie nach einer feuchten Reinigung alle Fächer geöffnet an der Luft trocknen. Tupfen Sie den Innenraum vorher mit einem sauberen Tuch ab. Feuchtigkeit in Nähten und Fächern kann Schimmel begünstigen. Verwenden Sie keinen Föhn und stellen Sie die Tasche nicht auf eine Heizung. Legen Sie den Inhalt erst zurück, wenn Innenfutter und Außenseite trocken sind.
2. Bakterienwachstum nach Taschenmaterial
Das Material beeinflusst, wie sich Bakterien auf einer Tasche ansiedeln und ausbreiten können. Das Taschenmaterial kann beeinflussen, wie sich Bakterien auf der Oberfläche ansiedeln und ausbreiten. Das bedeutet jedoch nicht, dass Leder keimfrei bleibt. Auch seine schwammige Struktur kann Bedingungen bieten, die Bakterienwachstum und Ausbreitung fördern. Schmutz, Feuchtigkeit und Rückstände im Inneren spielen ebenfalls eine Rolle. Neben dem Material kommt es daher darauf an, wie Sie die Tasche im Alltag nutzen und pflegen.
Keimproben aus Taschen zeigen, welche Bakterien sich auf den untersuchten Oberflächen befinden. In einem beschriebenen Test wurden Abstriche von Taschen anderer Personen genommen. Die Ergebnisse einzelner Proben lassen sich nicht automatisch auf jede Tasche übertragen. Sie zeigen aber, warum Griff, Innenfutter und Fächer Beachtung verdienen. Eine feuchte Stelle oder ein Krümel kann sich anders auswirken als eine saubere, trockene Oberfläche. Prüfen Sie deshalb besonders die Bereiche, in denen sich Schmutz festsetzt.
Desinfektionsmittel eignen sich nicht für jedes Taschenmaterial. Verwenden Sie ein Mittel nur, wenn die Herstellerangaben die jeweilige Oberfläche ausdrücklich einschließen. Testen Sie es zuerst an einer unauffälligen Stelle und vermeiden Sie durchnässte Nähte. Bei Leder oder empfindlichen Beschichtungen ist ein passender Reiniger die schonendere Wahl. Ein Desinfektionstuch kann Farbe oder Oberfläche verändern. Wenn das Material nicht ausdrücklich für das Mittel geeignet ist, entfernen Sie Schmutz materialgerecht und lassen Sie Feuchtigkeit vollständig trocknen.
Auch der Ablageort zählt. Stellen Sie die Tasche nicht auf den Boden, besonders nicht in öffentlichen Toiletten, Verkehrsmitteln oder Restaurants. Dort kann Schmutz an die Unterseite gelangen und später Hände oder andere Flächen berühren. Hängen Sie die Tasche stattdessen an einen geeigneten Haken oder legen Sie sie auf eine saubere, trockene Fläche. So vermeiden Sie direkten Kontakt mit Bodenrückständen. Kontrollieren Sie nach dem Ausgehen besonders die Unterseite und den unteren Taschenrand.
Leeren Sie eine Sporttasche nach jedem Gebrauch und lassen Sie sie offen an einem gut belüfteten Ort auslüften. So kann eingeschlossene Feuchtigkeit entweichen, statt im geschlossenen Innenraum zu bleiben. Ein Taschen-Organizer hält kleine Gegenstände und Rückstände besser voneinander getrennt. Waschbare Organizer-Täschchen lassen sich reinigen, wenn das Pflegeetikett dies erlaubt. Entfernen Sie Krümel und benutzte Taschentücher zeitnah. Feuchte Gegenstände sollten nicht dauerhaft in einem geschlossenen Fach bleiben.
Wählen Sie die Pflegemethode passend zum Material: Leder braucht eine schonende Reinigung, Textilien haben eigene Pflegehinweise. Eine pauschale Desinfektion aller Taschen ist keine gute Routine, denn Mittel, Oberflächen und Beschichtungen unterscheiden sich. Lüften Sie die Tasche nach feuchter Nutzung und lassen Sie sie offen trocknen. Ein sauberer Innenraum, ein passender Organizer und Abstand zum Boden helfen, unnötige Keimübertragungen im Alltag zu verringern.
Die Materialwahl spielt ebenfalls eine Rolle: Synthetische Materialien können bei Handtaschen Bakterienwachstum und Ausbreitung eher begünstigen als Leder. Doch auch dessen schwammige Struktur kann Bakterien einen geeigneten Nährboden bieten.
3. Mögliche Infektionsgefahr durch Bakterien
Keime auf einer Tasche bedeuten nicht automatisch eine Infektion. Entscheidend ist, welche Bakterien vorkommen und wie sie weitergegeben werden. In einigen untersuchten Taschen fanden sich Bakterien, die beim Menschen Infektionen auslösen können. Dieser Nachweis beschreibt zunächst eine belastete Oberfläche, nicht eine Erkrankung. Trotzdem lohnt sich eine klare Hygieneroutine, besonders nach Kontakt mit stark verschmutzten Flächen. Hände und Taschen berühren sich häufig, sodass Bakterien von einer Oberfläche auf die andere gelangen können.
Zu den genannten Keimen zählen Kolibakterien, Helicobacter pylori und Staphylokokken. Sie können mit unterschiedlichen Beschwerden verbunden sein, darunter Hautprobleme, Magenentzündungen und Durchfall. Das bedeutet nicht, dass jede Tasche diese Erreger enthält oder eine Erkrankung verursacht. Entscheidend sind die Bakterienart und der Übertragungsweg. Entfernen Sie sichtbaren Schmutz zeitnah und berühren Sie danach mit ungewaschenen Händen weder den Mund noch Lebensmittel.
Ein möglicher Übertragungsweg entsteht durch häufiges Berühren. Laut dem vorliegenden Artikel fassen sich Menschen im Schnitt alle vier Minuten ins Gesicht. Wurde zuvor ein belasteter Taschengriff berührt, können Keime über die Hände weitergetragen werden. Waschen Sie Ihre Hände mit Wasser und Seife, bevor Sie essen oder Ihr Gesicht berühren. Besonders sinnvoll ist das nach dem Heimkommen, nach dem Toilettenbesuch und nach sichtbarem Kontakt mit Schmutz. So unterbrechen Sie unnötige Berührungsketten.
Auch Sporttaschen verdienen Aufmerksamkeit. Sie können mit coliformen Bakterien kontaminiert sein, die typischerweise in Fäkalien vorkommen. Lassen Sie feuchte Kleidung oder benutzte Ausrüstung daher nicht lange in der geschlossenen Tasche liegen. Leeren Sie sie nach dem Gebrauch und lassen Sie sie offen auslüften. Waschen Sie sich anschließend die Hände, bevor Sie Essen zubereiten. So verringern Sie das Risiko, dass Rückstände von der Tasche auf Hände oder Küchenflächen gelangen.
Eine Untersuchung in den USA fand auf Handtaschen mehr Bakterien als auf einem durchschnittlichen Toilettensitz. Der Vergleich zeigt, dass Taschen im Alltag Keime sammeln können. Er sagt für sich genommen jedoch nicht aus, ob eine bestimmte Tasche eine Gefahr darstellt. Wichtiger ist der Umgang damit: Stellen Sie die Tasche nicht auf öffentliche Böden, halten Sie Lebensmittel getrennt und reinigen Sie verschmutzte Stellen materialgerecht. Der Griff verdient besondere Beachtung, weil er häufig berührt wird.
Die Routine bleibt überschaubar: Reinigen Sie die Tasche regelmäßig, lüften Sie feuchte Innenräume und waschen Sie Ihre Hände vor dem Essen. Legen Sie die Tasche nicht auf Küchenarbeitsflächen oder neben offene Lebensmittel. Wenn Sie unterwegs einen Snack dabeihaben, bewahren Sie ihn in einer geschlossenen Dose auf. So verringern Sie den Kontakt zwischen Tasche, Händen und Essen. Bei anhaltenden Beschwerden wie Durchfall oder entzündeter Haut lässt sich die Ursache nicht allein an der Tasche ablesen.

4. Bakterien auf Handtaschen
Eine stichprobenartige Untersuchung des National Institute of Health umfasste 145 Taschen. In 95 Prozent der untersuchten Taschen wurden Bakterien gefunden. Bei 101 Taschen zeigte sich geringes Wachstum, bei 18 mäßiges und bei 19 starkes Wachstum. Diese Befunde stammen aus einer Stichprobe. Sie bedeuten nicht, dass jede Tasche gleich stark belastet ist. In allen untersuchten Handtaschen und Rucksäcken fanden sich jedoch verschiedene Bakterien. Der Alltag hinterlässt also Spuren, auch wenn sie nicht sichtbar sind.
Die Auswertung unterschied außerdem zwischen einzelnen und gemischten Bakterienarten. Bei 68 Taschen wurde eine einzige Art festgestellt, bei 70 eine Mischung. Diese Angaben beschreiben die untersuchten Proben, nicht das persönliche Infektionsrisiko. Für den Alltag zählt vor allem, dass Bakterien zwischen Oberflächen übertragen werden können. Berühren Sie beispielsweise nach dem Taschengriff nicht direkt ein Lebensmittel. Waschen Sie zuerst Ihre Hände. So unterbrechen Sie einen möglichen Übertragungsweg, ohne die Tasche ständig desinfizieren zu müssen.
Besondere Aufmerksamkeit verdient die Handcreme-Tube im Innenfach. Sie wurde als größte Keimschleuder in Handtaschen beschrieben. Auf ihr können mehr Bakterien vorkommen als auf einem durchschnittlich sauberen Toilettensitz. Das ist ein guter Anlass, den Tascheninhalt regelmäßig zu prüfen. Wischen Sie Rückstände von der Tube ab und bewahren Sie sie getrennt von Snacks auf. Entfernen Sie auch benutzte Taschentücher und lose Krümel zeitnah. Ein sauberer Tascheninhalt verringert die Zahl möglicher Kontaktflächen.
Der Griff ist besonders wichtig, weil Hände ihn häufig berühren. Reinigen Sie ihn gezielt, wenn sichtbarer Schmutz daran haftet oder er mit einer öffentlichen Fläche in Kontakt gekommen ist. Verwenden Sie ein Mittel, das zum Material passt. Antibakterielle Tücher können bei geeigneten Oberflächen eine Option sein. Prüfen Sie zuerst die Pflegeangaben und wischen Sie nicht über empfindliche Beschichtungen. Lassen Sie den Griff anschließend trocknen, bevor Sie ihn wieder anfassen.
Laut den beschriebenen Hinweisen empfehlen Experten regelmäßiges Händewaschen. Außerdem raten sie, Taschen mit antibakteriellen Tüchern oder Gel zu reinigen. Verwenden Sie Gel jedoch nicht einfach als Pflegemittel für jede Oberfläche. Es ist für die Hände gedacht, sofern es entsprechend gekennzeichnet ist. Bei der Tasche kommt es auf die Materialverträglichkeit an. Waschen Sie Ihre Hände nach dem Heimkommen und vor dem Essen. Reinigen Sie Ihre Tasche mindestens einmal im Monat und bei sichtbarem Schmutz früher.
Auch der Ablageort macht einen Unterschied. Stellen Sie die Tasche nicht auf den Boden, besonders nicht in öffentlichen Toiletten, Verkehrsmitteln, Restaurants oder Geschäften. Hängen Sie sie stattdessen an einem geeigneten Haken auf. So vermeiden Sie direkten Kontakt mit Bodenflächen und begrenzen Kreuzkontamination. Die Befunde zu 145 Taschen zeigen, dass Bakterien auf Alltagsgegenständen vorkommen können. Sie liefern aber keinen Grund zur Panik. Eine saubere Routine, ein gepflegter Inhalt und saubere Hände sind die praktischen Schritte.
5. Wie gelangen Bakterien auf Handtaschen und welche Oberflächen sind besonders belastet?
Im Alltag gelangen Keime durch Berührungen auf Taschen. Ein möglicher Übertragungsweg beginnt an einer Türklinke, führt über die Hand zum Taschengriff und später auf einen Tisch. Auch Einkaufswagen, Haltegriffe in Verkehrsmitteln und öffentliche Ablagen sind mögliche Kontaktflächen. Die Tasche nimmt Keime dabei nicht aktiv auf. Entscheidend ist, welche Oberflächen sie berührt und wie oft Menschen dieselben Stellen anfassen.
Der Griff ist besonders häufig betroffen, weil Sie ihn beim Tragen immer wieder berühren. Legen Sie die Tasche anschließend auf einen Tisch, können Rückstände auch dort landen. Umgekehrt kann eine öffentliche Ablage Schmutz an die Unterseite übertragen. Reinigen Sie den Griff gezielt, wenn sichtbare Rückstände daran haften. Wischen Sie auch die Unterseite ab, wenn sie mit einer verschmutzten Fläche in Kontakt gekommen ist.
Eine US-Studie berichtete, dass eine von fünf untersuchten Taschen so stark mit Bakterien belastet war, dass ein Gesundheitsrisiko bestand. Das Ergebnis bezieht sich auf die untersuchten Taschen und lässt sich nicht auf jede einzelne übertragen. Es zeigt aber, warum der Ablageort zählt. Eine Toilettenablage oder ein öffentlicher Boden bringt andere Kontaktmöglichkeiten mit sich als eine saubere, trockene Ablage zu Hause.
Kreuzkontamination kann entstehen, wenn eine Tasche nacheinander mehrere Oberflächen berührt. Stellen Sie sie etwa im Bus auf den Boden und anschließend auf den Esstisch, kann Schmutz mitwandern. Halten Sie die Tasche deshalb von Küchenarbeitsflächen und offenen Lebensmitteln fern. Waschen Sie Ihre Hände, nachdem Sie eine sichtbar verschmutzte Unterseite berührt haben. So verringern Sie die Übertragung von Rückständen auf Besteck, Snacks und andere häufig berührte Gegenstände.
Für unterwegs hilft ein fester Ablageplatz: Hängen Sie die Tasche an einen geeigneten Haken, statt sie neben dem Stuhl auf den Boden zu stellen. In Restaurants oder Geschäften vermeiden Sie so den direkten Kontakt mit öffentlichen Böden. Wenn Sie mehrere Taschen nutzen, räumen Sie Gegenstände nicht ungeprüft von einer Tasche in die andere. Ein kurzer Blick auf Griff, Unterseite und Inhalt zeigt, welche Bereiche gereinigt werden sollten.
Nach dem Heimkommen können Sie die Unterseite und den Griff kurz ansehen. Entfernen Sie sichtbaren Schmutz mit einem zum Material passenden Tuch. Bewahren Sie die Tasche anschließend an einem sauberen, trockenen Platz auf, nicht direkt neben Abfall oder benutzten Schuhen. So verhindern Sie neue Kontaktwege zwischen Alltagsgegenständen. Für eine praktische Möglichkeit, die Tasche unterwegs vom Boden fernzuhalten, entdecken Sie eine Lösung zum Aufhängen.
Denken Sie im Alltag an die Tasche als bewegliche Kontaktfläche: Sie kommt regelmäßig mit Händen und unterschiedlichen Oberflächen in Berührung. So können Bakterien auf sie gelangen und später weitergegeben werden. Entscheidend ist daher nicht nur, wo die Tasche abgelegt wird, sondern auch, welche Berührungen ihr vorausgingen. Wenn Sie die Kontaktwege berücksichtigen, erkennen Sie leichter, wann Griff oder Unterseite besondere Aufmerksamkeit brauchen.
Der Griff zählt zu den am häufigsten berührten Bereichen einer Handtasche. Richten Sie den Blick bei einer kurzen Kontrolle daher zuerst auf diese Stelle und prüfen Sie danach Flächen, die mit Ablagen oder anderen Oberflächen in Kontakt waren. So wird die Pflege gezielter, ohne jede Tasche gleich behandeln zu müssen. Überlegen Sie nach dem Tragen kurz, welche Flächen berührt wurden, und legen Sie die Tasche anschließend auf eine saubere, trockene Stelle.
Taschenretter: Taschenretter Handtaschenhalter
Der Taschenretter Handtaschenhalter hält Ihre Tasche unterwegs vom Boden fern. So vermeiden Sie den direkten Kontakt mit öffentlichen Böden, etwa im Café oder Restaurant. Der Halter trägt bis zu 3 kg und bietet Ihrer Tasche einen Platz in Griffnähe. Sein kompakter Aufbau, der Magnetverschluss und die rutschfeste Unterseite machen ihn zu einer praktischen Ergänzung für unterwegs. Er ersetzt keine Reinigung, hilft aber, eine häufige Kontaktfläche im Alltag zu vermeiden.
Wenn Sie Ihre Tasche nicht auf den Boden stellen möchten, passt der Taschenretter Handtaschenhalter zu dieser einfachen Hygieneroutine. Besuchen Sie taschenretter.de, um mehr über den Halter zu erfahren.
Machen Sie Hygiene zur einfachen Alltagsroutine
Eine gute Hygieneroutine muss nicht aufwendig sein. Bestimmen Sie einen festen Platz für Ihre Tasche, statt sie spontan auf beliebigen Flächen abzustellen. So wird umsichtiges Verhalten zur Gewohnheit und lässt sich leicht mit der täglichen Pflege verbinden. Wenn Sie überlegen, wie Sie Bakterien auf Ihrer Tasche vermeiden können, denken Sie auch an den Ablageort: Weniger Kontakt mit öffentlichen Böden bedeutet weniger Möglichkeiten für Schmutz und Keime, sich zu übertragen.
Der Taschenretter Handtaschenhalter hält Ihre Tasche unterwegs vom Boden fern. Er ersetzt weder eine materialgerechte Reinigung noch saubere Hände, sondern ergänzt beides dort, wo Sie Ihre Tasche kurz ablegen möchten. Wählen Sie die Lösung, die zu Ihren Wegen und Gewohnheiten passt, und sorgen Sie für einen entspannten, aufgeräumten Alltag.
Kontaktieren Sie Taschenretter, wenn Sie mehr über den Handtaschenhalter erfahren möchten. Mit kleinen, passenden Entscheidungen bleibt Ihre Pflegeroutine unkompliziert und alltagstauglich.
Häufige Fragen zur Taschenhygiene
Wie und wie oft sollte ich Taschen reinigen?
Reinigen Sie Ihre Tasche mindestens einmal im Monat und bei sichtbaren Rückständen früher. Nehmen Sie zunächst den Inhalt heraus und entfernen Sie Krümel oder Staub. Wählen Sie ein Tuch und Reinigungsmittel, die zum Material passen. Ist beispielsweise Make-up ausgelaufen, säubern Sie die betroffene Stelle gezielt, statt die ganze Tasche zu durchnässen. Nach einer feuchten Reinigung müssen Innenfutter und Fächer vollständig trocknen.
Wie oft sollte man eine Handtasche reinigen, um Bakterien zu reduzieren?
Mindestens eine Reinigung im Monat ist eine gute Grundroutine. Reinigen Sie den Innenbereich häufiger, wenn sich dort Krümel, ausgelaufene Kosmetik oder andere Rückstände sammeln. Nach einem Ausflug mit sichtbarem Schmutz empfiehlt sich eine zusätzliche Reinigung der betroffenen Stelle. So richten Sie den Aufwand nach der tatsächlichen Nutzung aus, statt unnötig oft aggressive Reinigungsmittel einzusetzen.
Wie vermeidet man, dass die Handtasche mit Toiletten, Böden oder Einkaufswagen in Kontakt kommt?
Hängen Sie die Tasche an einen geeigneten Haken und stellen Sie sie weder neben öffentliche Toiletten noch auf den Boden. Am Einkaufswagen können Sie sie am Griff tragen oder an einem dafür geeigneten Haken befestigen, statt sie in den Korb zu legen. Achten Sie darauf, dass sie nicht über den Boden schleift. So vermeiden Sie unnötigen Kontakt mit häufig berührten Flächen.
Welche Risiken haben Bakterien auf Handtaschen für die Gesundheit?
Der Nachweis von Bakterien auf einer Tasche bedeutet nicht automatisch, dass Sie krank werden. Einige untersuchte Taschen enthielten jedoch Bakterien, die Infektionen auslösen können. Keime können über die Hände weitergetragen werden, etwa wenn Sie nach dem Berühren eines verschmutzten Griffs direkt essen. Waschen Sie sich deshalb vor dem Essen die Hände und halten Sie die Tasche von offenen Lebensmitteln und Küchenflächen fern.
Welche Desinfektionsmittel sind für Handtaschenmaterialien geeignet, ohne sie zu beschädigen?
Verwenden Sie Desinfektionstücher oder Textildesinfektionsspray nur, wenn sie für das jeweilige Material geeignet sind, und testen Sie sie zuerst an einer unauffälligen Stelle. Bei Leder und empfindlichen Beschichtungen ist ein passender Reiniger die schonendere Wahl.


